FU Odenwald zu Gast bei der MIT Veranstaltung in Höchst

Mit MdB Dr. Carsten Linnemann, MdL Irmgard Klaff-Isselmann, MdL Judith Lannert, MdB Patricia Lips

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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Odenwald (MIT) begrüßte ihren Bundesvorsitzenden Dr. Carsten Linnemann zum „Oureweller Kochkässchnitzel-Essen“ in Höchst im Odenwald.

Einen Abend mit einem der jungen Querdenker des Deutschen Bundestages hatte Lars Maruhn am 2. März 2016 im Namen der MIT Odenwald versprochen und den sollten die 90 Zuhörer erleben. Linnemann, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU seit 2013, wurde im Höchster Bürgerhaus mit großem Applaus empfangen. Die Begrüßung der Gäste, unter ihnen die Bundestagsabgeordnete Patricia Lips sowie die Landtagsabgeordneten Judith Lannert (Odenwald), Irmgard Klaff-Isselmann (Darmstadt) und Peter Stephan (Bergstraße), erfolgte durch den stellv. MIT Vorsitzenden Lars Maruhn. Bereits hier kam Maruhn auf den Querdenker und dessen Bedeutung. So führte er aus, dass es ein Wirtschaftsmagazin mit dem Namen „Querdenker“ gibt, jedoch ist die Erklärung des Begriffs noch viel deutlicher auf den Bundesvorsitzenden zugeschnitten. „Laterales Denken, umgangssprachlich Querdenker genannt, ist eine Denkmethode, die im Rahmen der Anwendung von Kreativitätstechniken zur Lösung von Problemen oder Ideenfindung eingesetzt werden kann.“ so ist in Wikipedia dazu nachzulesen. Nahezu ein Spiegel der Denkweise des 38jährigen Paderborners.

Nach Grußworten durch den MIT Bezirksvorsitzenden Oliver Roeder in Vertretung für den Landesvorsitzenden Frank Hartmann und dem Kreisvorsitzenden der JU Odenwald Kevin Schmauß, welcher die Verbindung und die gute Zusammenarbeit zwischen JU und MIT nochmal klar herausstellte, begaben sich die Gäste zunächst an das gut ausgestattete Büffet.

Die stellvertretende MIT Bundesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Patricia Lips hatte die Aufgabe Carsten Linnemann für die Gäste anzukündigen, hier ging Sie auf das vertrauensvolle und vor allem sehr fruchtbare Wirken von Linnemann seit dessen Wahl zum Vorsitzenden ein. „Carsten Du hast viele Dinge nicht nur angestoßen, sondern aktiv angepackt.“ so ihre einführenden Worte.

In der anschließenden Rede schlug Linnemann einen großen Bogen von der Energiewende, die in seinen Augen noch weit besser organisiert werden müsse, bis zur Gründerkultur und Startups, welche durch die Politik entsprechende Luft zum Atmen und Anreiz zum Wachsen erhalten müsse. Vor dem zentralen, wenn auch unbequemen, Thema scheute sich der junge CDU-Politiker nicht und trat entschieden für eine klare Kante in der Flüchtlingspolitik ein. Sein Appell „Wer unsere Regeln durch Straftaten mit Füßen trete, der müsse konsequent abgeschoben werden.“. Europa müsse endlich aufwachen, sonst bleibe der Bundesregierung gar keine andere Chance, als nationale Maßnahmen zu ergreifen, die entsprechend vorbereitet werden müssten, um Schaden für Bevölkerung und Wirtschaft so gering wie möglich zu halten. Hierbei geht es nicht um die Personalie Kanzlerin Angela Merkel, sondern um eine sachorientierte und konstruktive Politik. Diese, so versicherte der Abgeordnete, sei die Grundlage des Handelns und stehe auch innerhalb der Fraktion im Deutschen Bundestag nicht zur Diskussion. Die Wege und Denkweisen können verschieden sein, jedoch das Ziel ist für alle Beteiligten das Gleiche, genau diese Diskussion macht unsere Demokratie aus. Weitere Stichworte waren Benzinsteuer, Grenzsicherung, „Flexi“-Rente, demographischer Wandel und Subvention von Elektro-Autos.

Abschließend erfolgte auf Anregung von Linnemann eine Fragerunde – „er sei hier, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen“ – was die Anwesenden ausführlich nutzten. Die MIT Odenwald bedankte sich bei dem Fruchtgummiliebhaber mit einem extra großen Gummibären und einer Notfallration Fruchtgummis bevor Landtagsabgeordnete Judith Lannert, die sich mit der MIT über einen Neueintritt noch am selben Abend freuen durfte, sowohl Carsten Linnemann wie auch den Gästen für das Kommen dankte und einen guten nach Hause Weg wünschte. Hierbei vergaß sie nicht auf die am 6. März stattfindende Kommunalwahl in Hessen hinzuweisen und warb dafür das Recht auf Wahl wahrzunehmen und dies am besten mit dem Kreuz bei der einzigen Volkspartei. „CDU wählen bedeute hier, den Odenwaldkreis mit seinen Menschen und die Wirtschaft zu stärken.“

Musikalisch wurde die Veranstaltung von den Ausnahmetalenten David (Violine) und Janis Marquard (Violoncello) sowie deren Vater Thorsten Klingelhöfer-Marquard am Klavier begleitet, ein zusätzlicher Hörgenuss den die Gäste mit großen Applaus honorierten.

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