Frauen Union Odenwald kritisiert das Vorgehen des FU Bundesvorstands scharf

Der Bundesvorstand der Frauen Union hat am Ende der vergangenen Woche eine „Empfehlung“ für die Wahl des Bundesvorsitzenden der CDU ausgesprochen. Die weiblichen Delegierten sollen für Armin Laschet oder Norbert Röttgen stimmen.

Dass eine Vereinigung Empfehlungen abgibt, ist nichts Neues. Es ist auch legitim, dass sie das tut. Erst kürzlich hat beispielsweise die Junge Union auf Bundesebene bekanntgegeben, dass sie Friedrich Merz unterstützen wird.

Unterschiedlicher hätten diese Positionierungen jedoch nicht sein können. Nicht etwa, weil dabei unterschiedliche Kandidaten unterstützt werden. Nein. Sondern, weil die eine Vereinigung (Bundes JU) dabei Basisdemokratie gelebt hat und die andere Vereinigung in nur einem Gremium eine so hochbedeutsame Entscheidung getroffen hat, ohne die Stimmen der Basis einzuholen oder gar zu erörtern, nur gestützt auf einen selbst entworfenen Fragenkatalog an die Kandidaten für den Vorsitz.

Sieht man sich diesen Fragenkatalog an und legt dann das Statement der Bundesvorsitzenden Annette Widmann-Mauz daneben, wird das eigentliche Ausmaß an vertanen Chancen deutlich. Anders als man es nach der kürzlich abgegebenen Erklärung in der Stuttgarter Zeitung

Zitat: „Beide wollen die CDU weiblicher machen und die Vorschläge der Struktur- und Satzungskommission für eine Frauenquote unterstützen. Die überwiegende Mehrheit der Mitglieder des Vorstandes hat klar geäußert, dass einer der beiden Bewerber für sie diese Kriterien am besten erfüllt.“

erwarten würde, fanden sich dort nämlich nicht nur Fragen zur Frauenquote wieder.

Vergleicht man die Antworten miteinander, so sieht man, dass sich die drei Kandidaten zwar durchaus in einigen Punkten einig sind, aber bei weitaus mehr Punkten als nur der Frage nach der Quote unterschiedliche Ansätze verfolgen. Wären sich alle drei in allen anderen Punkten einig gewesen, hätte dieses Vorgehen sogar ansatzweise Sinn ergeben. Die Realität sieht aber schlicht und ergreifend anders aus.

Die Bundesvorsitzende sagt dazu selbst: „Auf einen anschließenden schriftlichen Fragenkatalog haben die drei Kandidaten sehr unterschiedlich geantwortet, nicht nur inhaltlich, sondern auch in der Form.“

Die Kreisvorsitzende Catherina Singer findet dafür deutliche Worte: „Es ist geradezu grotesk nur die wenigen Frauen des Bundesvorstands darüber entscheiden zu lassen welches Thema den Frauen in der Union ausschlaggebend ist, anstatt diese Entscheidung den vielen in den einzelnen Verbänden – der Basis – zu überlassen.  Warum hat man nicht aktiv jeden einzelnen Kreisverband angeschrieben, die Antworten der drei Kandidaten mitgeschickt und darum gebeten, Stimmungsbilder in den Verbänden einzuholen, wenn man schon keine Mitgliederbefragung durchführen wollte?“

„Beteiligung von darunterliegenden Ebenen? – Nein danke, das schaffen wir alleine. Wir als Bundesvorstand.“ So oder so ähnlich muss sich das zugetragen haben. Anders ist jedenfalls nicht zu erklären, warum man auf eine solche Idee bzw. auf keine andere Idee kommt.

Von einem FU Bundesvorstand, der sich auf die Fahne schreibt, möglichst vielen Frauen politisches Gehör zu verschaffen, ist ein solches Vorgehen mehr als enttäuschend. Die Quintessenz dieses Vorgehens ist nämlich folgende: Sie sind eine Frau? Dann hat Ihre politische Priorität die Frauenquote zu sein und jeder, der das nicht mitträgt, dessen Ansätze zu anderen Themen sind uns von nun an egal.

„Unabhängig davon, ob man sich für eine Quote ausspricht oder nicht – und ja, es gibt tatsächlich beide Optionen- macht die politische Arbeit der Frauen Union eigentlich doch so viel mehr aus als das „w“ im Eintrag des Personenstandsregisters“, so Singer. „Ihre vielen einzelnen Mitglieder gestalten das gesellschaftliche Leben tagtäglich aktiv mit und tragen maßgeblich zu Veränderungen bei. Dass man sie ausgerechnet zu einem Thema wie dem Bundesvorsitz der CDU nicht hören mag, entspricht nicht der hochgelobten transparenten Vorgehensweise, wie sie nun beschworen wird.“

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Ein spannender Abend mit vielen interessanten Themen geht zu Ende. Herzlichen Glückwunsch an die neue Kreisvorsitzende Catherina Singer und die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Klara DentlerEllen Reimherr und Birgit Neff-Pollozek. Die neue Vorsitzende dankte herzlich Ursula Barnack und Uschi Pfliegl für ihre langjährige, unermüdliche und erfolgreiche Arbeit. Die Frauenunion Odenwald ist gut aufgestellt stellte Landtagsabgeordnete Sandra Funken fest. Sie freue sich auf die künftige Zusammenarbeit und hatte auch schon einige Ideen dazu. Sie berichtete anschaulich von ihrer vielseitigen Tätigkeit und über politische Themen. An diesem Abend zeigte sich mal wieder wie gut und effektiv „alt und jung“ harmonisieren. Vielen Dank auch an Kevin Schmauß und Harald Buschmann für ihre Teilnahme.

„Europa lebensnah kommunizieren“

Über Europa reden viele – und das meist aneinander vorbei.

Zur Vorbereitung für die Europawahl am 26. Mai ist die Frauen Union (FU) Odenwaldkreis bei ihrer März-Sitzung zu einer Diskussionsrunde mit Srita Heide zusammengekommen. 
Srita Heide ist stellvertretende Landesvorsitzende der Frauen Union Hessen und auf Platz 4 der hessischen Landesliste für die Europawahl. Die Gastrednerin, die sich auch als Kommunalpolitikerin im Main-Kinzig-Kreis und Vorsitzende der FU-Arbeitsgruppe „Europa“ engagiert, machte folgendes deutlich Weiterlesen

100 Jahre Frauenwahlrecht

Was bedeutet dieser Erfolg 
für die früheren, heutigen und zukünftigen Generationen?

Im November 1918 erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht, ein großer Erfolg auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Gesellschaft, für den viele Jahre lang gekämpft wurde. Weiterlesen

Diana Stolz neue Landesvorsitzende der Frauen Union Hessen

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Vorsitzenden Neuwahl der Landes FU beim Landesdelegiertentag in Gießen, am 24. November 2018. Diana Stolz übernimmt von Petra-Müller Klepper.

PHOTO-2018-11-24-15-36-22Die Delegierten der FU Odenwald mit der neuen FU Landsvorsitzenden beim LDT in Gießen.

Die Delegierten des Odenwaldes Barnack und Pfliegl waren dabei

Beim LDT Landesdelegiertentag der Frauen Union Hessen am 24.11.2018 in Gießen-Wieseck wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Die bisherige Landesvorsitzende Petra Müller-Klepper MdL eröffnete den LDT mit den Worten: Starke Frauen braucht das Land! Mit diesem Slogan sind wir in den Landtagswahlkampf gezogen und dies soll auch weiterhin unser Motto sein. Um kraftvoll für die Anliegen der Frauen in unserer Partei sowie in unserem Land sprechen und agieren zu können, wollen wir uns personell für die kommenden zwei Jahre neu aufstellen.

Petra Müller-Klepper, die seit 1992 Jahren im Landesvorstand ist und seit 12 Jahren die FU Hessen anführt, übergab den Vorsitz an Diana Stolz, die mit überragender Mehrheit von den Delegierten gewählt wurde. Diana Stolz kennt das politische Parkett gut. Sie ist seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik tätig und seit kurzem erste Beigeordnete im Landkreis Bergstraße. Seit mehr als 20 Jahren ist sie in der Frauen Union aktiv.
Ihre drei Stellvertreterinnen sind Sabine Bächle-Scholz MdL Groß-Gerau, Srita Heide Main-Kinzig-Kreis und Sara Steinhardt Frankfurt.

Die Hess. Justizministerin Eva Kühne-Hörmann sowie die Bundestagsabgeordnete Bettina Wiesmann würdigten die Ernsthaftigkeit in der inhaltlichen Arbeit, die Beharrlichkeit und Fairness gegenüber anderen, die Korrektheit im Umgang mit Verfahren, die Herzenswärme und Kollegialität von Petra Müller-Klepper.  

Petra Müller Klepper wurde zur Ehrenvorsitzenden gewählt und wird in dieser Funktion weiterhin dem Vorstand angehören.

„Auf ein Eis mit Volker Bouffier“ in Butzbach.

Schöne Veranstaltung und schönes Städtchen! Unser Ministerpräsident und Landesvorsitzender hat es mal wieder auf den Punkt gebracht und wichtige Themen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aber auch Beruf und Pflege in seiner Rede angesprochen hat. Sandra Funken kann dies bestätigen und fordert ; Wir müssen diese Themen ganz oben auf unserer Agenda beibehalten.

70 Jahre Frauen Union der CDU- Jubiläumsveranstaltung am 5. Mai 2018 in Frankfurt/Main

Vertreterinnen der Frauen Union Odenwald waren dabei

Am 1. Mai 1948 gründete sich in Frankfurt/Main die Frauenarbeitsgemeinschaft der CDU/CSU Deutschlands. Von der Verankerung des Gleichberechtigungsartikels im Grundgesetz bis zur Kanzlerschaft in weiblicher Hand haben wir viel erreicht.

Die Rechte von Frauen und ihre Interessen leiten uns und auch 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts treiben wir kraftvoll die Gleichstellung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft voran.

Eröffnung und Begrüßung

Annette Widmann- Mauz MdB

Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin

Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands.

Festrede

Dr. Angela Merkel MdB – Bundeskanzlerin

Grußwort

Prof. Dr. Angelika Niebler MdEP – Vorsitzende der Frauen Union der CSU.

Kabarett: Lars Reichow.

Die Vorsitzenden der Frauen Union der CDU Deutschlands

Prof. Dr. Rita Süssmuth – Prof. Dr. Maria Böhmer – Annette Widmann-Mauz MdB

im Gespräch mit den Gästen

Claudia Roth MdB – Bündnis 90/ DIE GRÜNEN

Nicola Beer MdB – Generalsekretärin der FDP

Prof. Dr. Angelika Niebler MdEP – Vorsitzende der Frauen Union der CSU

Eine gelungene Veranstaltung.