50 Jahre Frauen in der Union im Odenwaldkreis

 

Jubiläumsveranstaltung der FU Odenwald am 14.11.2018

Der Einladung der FU-Frauen  zu ihrer Jubiläumsveranstaltung folgten zahl­reiche Mitglieder und viele politisch und gesellschaftspolitisch engagierte Damen und Herren.

Für 50 Jahre politisches Engagement gratulierten Patricia Lips MdB (CDU),  Petra Müller-Klepper MdL (CDU) und Landesvorsitzende der FU Hessen, Sandra Funken, die neu gewählte Land­tagsabgeordnete (CDU) und, als Vertre­ter der Landesregierung, Manfred Pentz MdL und Generalsekretär der CDU.

Die Geschichte der CDU-Frauen im Odenwaldkreis, die sich für die wirt­schaftliche und rechtliche Gleichstel­lung und politische Beteiligung der Frau  einsetzten, wurde in einer umfassenden  Aus­stellung  mit Bildern und Berichten dokumentiert.

Zwei Kurzvorträge zu den Aktivitäten  der FU im Odenwaldkreis – die Vorsitzende  Ursula Barnack referierte über die Epoche von 2003 bis heute, Vorstandsmitglied Edina Silber-Bonz über die Epoche vor 2003 – sowie Ehrungen langjähriger Mitglieder ergänzten die Veranstaltung.

Die  „Muntermacher“ begleiteten mit ihren musikalischen Beiträgen die Veranstaltung.

Ein herzliches Dankeschön an alle,  die uns bei der Vorbereitung und Organisa­tion der Veranstaltung unterstützt haben.

Frauen Union Odenwaldkreis

Ursula Barnack Kreisvorsitzende

Informationsabend „Islam und Flüchtlinge im Odenwaldkreis“

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Gestern Abend fand in der CDU Kreisgeschäftsstelle ein Informationsabend der Frauen Union Odenwaldkreis statt. Thema des Abends “ Flüchtlinge und Islam im Odenwald“
Als Referenten waren zu Gast:
von der Diakonie Odenwald Frau Hasin und Herr Sambou,
Herr Janla Musad vom Moscheeverein Michelstadt,
Frau Sibel Akbahir von der Alevitischen Gemeinde,
Herr Polizeihauptkommisar a.D. Werner Sauer und von der Stadt Erbach und ehrenamtlich tätig im DRK Ortsverband Erbach Frau Sabine Krämer-Eis.
Die Referenten berichteten ausführlich aus ihren Bereichen und von ihren Erfahrungen.
Die Anwesenden Zuhörer konnten Fragen stellen zum Islam und zum Flüchtlingsthema im Odenwald.
Referenten wie auch Zuhörer fanden den Informationsaustausch wichtig und notwendig. Nur durch regelmässige Gespräche und aufeinander zugehen, kann es uns gelingen, Ängste vor dem Fremden und Vorurteile abzubauen, stellten die Anwesenden gemeinsam fest.
Frau Akbahir von der Alevitischen Gemeinde und Herr Janla Musad vom Moscheeverein Michelstadt ermunterten die Anwesenden zu einem Besuch ihrer Gebetshäuser. Interessierte seien jederzeit herzlich willkommen.
PHK a.D. Sauer berichtete anschaulich von seiner Arbeit in der Erstaufnahmeeinrichtung. Hier musste viel organisiert und kurzfristig bewältigt werden.
Stolz auf die vielen ehrenamtlichen Helfer könne der Odenwaldkreis sein, betonte Frau Krämer-Eis. Die Hilfsbereitschaft sei bemerkenswert stellte sie fest. Der Odenwaldkreis habe die Aufgabe rund um die Flüchtlinge vorbildlich gemeistert.
Die Frauen Union Odenwaldkreis bedankt sich recht herzlich bei allen Referenten und dem interessanten Abend.

Frau MdB Dr. Katja Leikert zu Gast bei der Frauen Union Odenwaldkreis

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Am 19.05.2016 fand unsere Infoveranstaltung mit Diskussionsrunde zum Thema E-Health Gesetz und Telemedizin im Höchster Bürgerhaus statt. Als Gastreferentin hatte Frau MdB Dr. Katja Leikert den Weg in den Odenwald angetreten um den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern das sehr komplexe Thema nahe zu bringen. Unterstützt wurde sie von Ihrer Kollegin MdB Patricia Lips. Beide gestalteten den Abend sehr lebendig so dass eine spannende Diskussion zu stande kam. Wir bedanken uns herzlich für den tollen Abend!

Frau Dr. Leikert erklärte sehr anschaulich und mit vielen praktischen Beispielen was man under dem Begriff E-Health versteht. Unter E-Health fasst man Anwendungen zusammen, die für die Behandlung und Betreuung von Patientinnen und Patienten die Möglichkeiten nutzen, die moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bieten. E-Health ist ein Oberbegriff für ein breites Spektrum von IKT-gestützten Anwendungen, wie z.B. Anwendungen der Telemedizin, in denen Informationen elektronisch verarbeitet, über sichere Datenverbindungen ausgetauscht und Behandlungs- und Betreuungsprozesse von Patientinnen und Patienten unterstützt werden können. Eine rundum gelungene Veranstaltung !

Digitaler Aufbruch- das Gesundheitssystem auf neuen Wegen“

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Frauen Union Odenwaldkreis lädt herzlich ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am

19.05.2016 um 19.00 Uhr
ins Bürgerhaus,
Montmelianer Platz 4, 64739 Höchst

 

Als Gast begrüßen wir die Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Katja Leikert

Thema des Abends :

 „Digitaler Aufbruch – das Gesundheitssystem auf neuen Wegen”. Wie profitieren wir von der elektronischen Gesundheitskarte und von der Telemedizin im ländlichen Raum?

Der Einsatz von telemedizinischen Lösungen stellt einen wichtigen Baustein dar, um eine hochwertige und schnelle medizinische Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu sichern, was vor allem im ländlichen Raum immer wichtiger wird.

Telemedizin kann praktisch angewendet werden durch Vernetzung von Kliniken, Arztpraxen und Patienten, zum Beispiel in der häuslichen Betreuung von Herzinsuffizienz-Patienten und die ambulante Schlaganfall-Nachsorge.

Alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen.

Um besser planen zu können, freuen wir uns über Rückmeldungen zur Teilnahme.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend.

Veranstaltung der Frauen Union Odenwald zu Palliativmedizin – Hospizversorgung – Sterbebegleitung

Bleiben, wenn das Leben geht

PallHospizplakat webiativmedizin – Hospiz- und Palliativversorgung

 

Die Diskussion um das Thema Sterbebegleitung bewegt die

Menschen in unserem Land. Es handelt sich um eine emotionale und kontrovers geführte Debatte, wie unsere Gesellschaft mit

Alter, Krankheit und Tod umgeht. Es geht dabei um Menschenwürde, Lebensschutz und das Recht auf Selbstbestimmung, aber auch um das Signal für die Gesellschaft, das wir beim Umgang mit dem menschlichen Leben in der letzten Lebensphase geben.

Wir laden Sie herzlich zu einem Diskussionsabend

zu diesem Thema ein:

Mittwoch, den 25. November 2015 um 19:30 Uhr

Seniorenresidenz Erbach

Alfred-Kehrer-Straße 1- 4, 64711 ErbachDie Referenten des Abends sind:

  Herr Dr. Leinberger – Frau Dr. Ober – Frau Prystanowski

   Hospizinitiative Odenwald e.V., Erbach

   Herr Pfarrer Hoffmann
   Hospizgruppe südl. Odenwald, Rothenberg

   Herr W. Nechwodal – Palliativmediziner

Ärztl. Gemeinschaftspraxis Höchst i.Odw.
   Frau Kim Häussler

Hospizgruppe Sozialstation Höchst i.Odw.

Wir freuen uns über viele interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns unter info@fu-odenwaldkreis.de

CDU-Vize Julia Klöckner fordert Gesetz zur Integrationspflicht

Es ist ein Vorschlag, der für Empörung sorgen könnte. Julia Klöckner will Flüchtlinge und Migranten per Gesetzt zur Integration verpflichten. „Wir brauchen ein Gesetzt zur Integrationspflicht“, sagte die CDU-Vize „Focus Online“.

Klöckners Idee ist zwar nicht neu. Bereits 2011 forderte CSU-Chef Seehofer ein ähnliches Gesetzt für die bayrische Landesverfassung. Die Reaktionen waren heftig: Kritiker warfen der Unions-Partei rechte Politik und Migranten-Schelte vor.

Der Vorschlag der rheinland-pfälzischen Mininsterpräsidents-Kandidatin geht noch weiter. In einem solchen Gesetz müsse festgelegt werden, dass die Zuwanderer allein auf der Basis des Grundgesetzes in Deutschland leben könnten und seine Maßstäbe achteten. Dazu gehöre auch die Anerkennung der Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Klöckner fürchtet: „Wir sind ein liberales und freies Land. Wenn wir die Grundfesten unserer Liberalität aufgeben, wachen wir woanders auf“, sagte die CDU-Vize „Focus Online“.

Auslöser für Klöckners Vorstoß folgte auf einen Besuch in einem Flüchtlingsheim. Dort, in einer THW-Unterkunft in Idar-Oberstein, verweigerte ein Imam der Politikerin den Handschlag. Seine islamische Gemeinde unterstützt die Stadt bei der Aufnahme von Flüchtlingen.

Doch der Imam ließ Klöckner ausrichten, er werde einer Frau nicht die Hand reichen. Klöckner hatte die Wahl, trotzdem mit ihren Begleitern hinzugehen, die Hand auszustrecken und die Situation eskalieren zu lassen. Oder sie hätte von sich aus auf den Handschlag verzichtet und aus ihrer Sicht damit die Frauenrechte verraten.

http://www.huffingtonpost.de/2015/09/22/klockner-gesetzt-integrationspflicht_n_8178650.html?ncid=fcbklnkdehpmg00000002

MdB Annette Widmann-Mauz zu Gast bei der FU Hessen

   
   
Am Samstag, den 18. Juli 2015, tagte der Landesvorstand der FU Hessen in Wiesbaden, geleitet durch die Vorsitzende Petra Müller-Klepper. Bei einem informativen Austausch in angenehmem Gespräch mit Annette Widmann-Mauz MdB, Kandidatin für den Bundesvorstand der Frauen-Union, ging es vor allem um die Themen, die unsere Gesellschaft zur Zeit stark bewegen. Die Diskussion um Sterbehilfe, Hospiz- und Palliativversorgung verliefen sehr informativ, im Fokus stand die Hebammen-Problematik,

aber auch über den poltischen Umgang mit Flüchtlingen fand ein intensiver Austausch statt.

Besonders wichtig war zudem ein Ideenaustausch über die weitere Förderung junger Frauen im politischen Bereich. 

Den Odenwaldkreis vertreten durften in dieser Runde die stellvertretende Vorsitzende der FU-Odenwaldkreis Tanja Maruhn, Ellen Reimherr sowie die stellvertrende Vorsitzende des JU-Gemeindeverbandes Höchst im Odenwald Catherina Singer. 

 

Frauen Union beantwortet Fragen zur Mütterrente

Mütterrente

Wie wirkt sich der Bezug von Mütterrente auf andere Renten, Einkommen oder Freibeträge aus?

 

Erbach, 8. Januar 2015. Mit Wirkung zum 1. Juli 2014 trat in Deutschland die Mütterrente in Kraft. Da es immer wieder zu Fragen in Bezug auf die Anrechnung der Mütterrente auf andere Renten oder Einkommen kommt, nimmt die Frauen-Union Odenwaldkreis dies zum Anlass, einige wesentliche Punkte aufzugreifen und zu erläutern:

 

Wie die Vorsitzende der Frauen-Union Odenwaldkreis, Birgit Anlauf, erklärt, ist die Mütterrente für die CDU ein Herzensanliegen und das Kernstück der Rentenreform. Mit ihr werde die Anrechnung der Kindererziehungszeit für alle Mütter und Väter verbessert, die vor 1992 geborene Kinder erzogen haben. Davon profitieren rund 10 Millionen Menschen.

Für Mütter und Väter, die nach dem 1. Juli 2014 in Rente gehen, wurde die Anrechnung der Kindererziehungszeit für vor 1992 geborene Kinder grundsätzlich um ein Jahr (auf zwei Jahre) verlängert. Diejenigen, die schon vor dem 1. Juli 2014 eine Rente bezogen haben, erhalten einen Zuschlag in derselben Höhe. Damit wird die Gerechtigkeitslücke im Verhältnis zu Geburten nach 1992 ein Stückweit geschlossen.

 

Zur Frage nach der Anrechnung bei der Hinterbliebenenrenten: Wenn die eigene Versichertenrente durch die Kindererziehungszeiten (KEZ) erhöht wird, kann es zur Anrechnung bei der Witwenrente kommen. Einkommen oberhalb eines im Gesetz festgelegten Freibetrags (derzeit 742,90 Euro in den alten Bundesländern und 679,54 Euro in den neuen Bundesländern) werden zu 40 Prozent auf die Hinterbliebenenrente angerechnet. Das ist geltendes Recht. Die Witwenrente hat Unterhaltsersatzfunktion. Damit ist auf die Witwenrente nicht (vollständig) angewiesen, wer über genügend eigenes Einkommen verfügt.

Zur Frage nach der Auswirkung auf die Grundsicherung: Die Beträge aus den Kindererziehungszeiten unterliegen auch der Anrechnung der Grundsicherung. Sie führen also im Ergebnis dazu, dass man unter Umständen auf weniger oder gar keine Grundsicherung mehr angewiesen ist, wenn die Rente aufgrund der Kindererziehungszeiten erhöht wird.

 

Zur Frage nach den Auswirkungen auf die Familienversicherung der Krankenkasse: Bei der Krankenversicherung wird das finanzielle Plus durch die Mütterrente nicht angerechnet, d.h. wer bisher beim Ehemann familienversichert war bleibt es auch weiterhin, selbst wenn der Auszahlungsbetrag der Rente durch die Mütterrente höher ist als der Freibetrag. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen hat die geltende Rechtslage zu den Auswirkungen der Mütterrente erläutert: Demnach wirken sich die Neuregelungen zur besseren Anerkennung von KEZ für vor 1992 geborene Kinder nicht auf das Fortbestehen der Familienversicherung aus. Zwar verlangt die Familienversicherung, dass der Familienangehörige kein oder nur ein geringes eigenes Gesamteinkommen hat. Für die Ermittlung des zulässigen Gesamteinkommens wird bei Renten jedoch nur der Zahlbetrag ohne den auf Entgeltpunkte für Kindererziehungszeiten entfallenden Teil berücksichtigt.

„Es kann zwar mitunter zu Abschlägen bei Witwenrente und Grundsicherung kommen“, so die Politikerin, „allerdings steht niemand durch den Bezug der Mütterrente schlechter da, als zuvor.“, erklärt Birgit Anlauf.